Warum gibt es Versicherungstarife für Senioren?

Dank der in den letzten Jahrzehnten immer weiter gestiegenen Lebenserwartung wächst der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung Deutschlands beständig an. Auch die Kaufkraft der Deutschen liegt zu einem großen Teil in den Händen der Senioren. Nicht nur die Werbebranche hat sich auf diesen Umstand eingestellt, sondern auch die Versicherungsgesellschaften haben das wachsende Kundensegment der Senioren entdeckt und ihre Angebotspalette entsprechend angepasst, indem sie in einigen Bereichen Versicherungstarife speziell für Senioren offerieren. Um in den Genuss von Sondertarifen für Senioren zu kommen, muss man noch nicht unbedingt die Altersgrenze für den Ruhestand erreicht haben. Einige Versicherer bieten schon einige Jahre vor dem Rentenbeginn preiswerte Versicherungstarife an. Oft lohnt es sich schon ab einem Alter von fünfzig Jahren aufwärts nach Extratarifen für Senioren zu fragen.

Versicherungstarife für Senioren – Was Sie darüber wissen sollten

Endlich im Ruhestand! Das Berufsleben mit dem damit verbunden Stress und den vielen Terminvorgaben ist vorbei, und in den meisten Fällen sind die Kinder groß und aus dem Haus. Zeit, das Leben so richtig nach Lust und Laune zu genießen. Viele Vorhaben, Hobbys und Reisen wurden auf den Ruhestand verschoben. Jetzt ist es an der Zeit diese zu realisieren.

Doch auch im gesetzten Alter ist das Leben mit einigen Risiken verbunden. Schön, wenn es problemlos und den eigenen Vorstellungen entsprechend verläuft. Aber wenn es dann doch zu einem unliebsamen Ereignis kommt, ist es gut, eine entsprechende Versicherung zu haben. Denn durch diese Absicherung ist man zumindest vor den finanziellen Folgen solcher Vorkommnisse geschützt. Schlimmstenfalls kann ein Schadensfall sogar das finanziellen Aus bedeuten. Etwa wenn es um Personenschäden geht, und die Schäden Kosten in Tausenderhöhe verursachen.

Was erwartet Sie auf den folgenden Seiten zu „Versicherungstarife für Senioren“?

Auch im Seniorenalter, dem in der Werbesprache sogenannten „Best Age“, geht es nicht komplett ohne Schutz durch Versicherungstarife, obwohl längst nicht mehr jede Versicherung, die etwa ein Berufstätiger oder eine junge Familie benötigt, notwendig ist.

Einige Versicherungstarife sind auch im Alter unverzichtbar. Wir wollen diese Versicherungstarife auf den nachfolgenden Seiten näher vorstellen, denn trotz finanzieller Einschränkungen durch die Rente, die oft nicht dem bislang gewohnten Lebensstandard entspricht, sollte gerade bei den Versicherungen nicht am falschen Ende gespart werden, um einen guten Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten. Zu den notwendigen Versicherungen gehört sicherlich die Haftpflichtversicherung für Senioren. Eine Hausratversicherung und als Hauseigentümer eine Gebäudeversicherung sind im Alter genauso wichtig wie bislang auch. In besonderen Fällen kann auch eine Senioren- Unfallversicherung von Vorteil sein.

Aber es gibt auch Versicherungstarife, die ab einem entsprechenden Lebensalter keinen mehr Sinn machen und überflüssig werden. Diesem Thema ist eine der Unterseiten gewidmet.

Ob eine Versicherung für Senioren notwendig ist oder nicht muss individuell entschieden werden. Hilfreich ist es, sich jeweils den schlimmsten Schadensfall vorzustellen, der über eine bestimmte Versicherung abgedeckt werden soll. Wenn man die dabei entstehen könnenden Folgekosten selber aufbringen könnte, ist die Versicherung überflüssig. Könnte der mögliche Schaden aber nicht aus eigener Kasse bezahlt werden, ist die Versicherung empfehlenswert.

Auch sinnvolle Sparmöglichkeiten im Bereich der Versicherungstarife werden auf einer Unterseite erläutert.

Wir hoffen, Sie ausführlich und zufriedenstellend über die verschiedenen Versicherungstarife für Senioren informieren zu können.

Betriebsrente als Zusatz zur privaten Rentenversicherung

Dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht ausreichend ist, ist mittlerweile eine unumstrittene Tatsache geworden. Somit ist es notwendig, durch andere Vorsorgeleistungen beizutragen.
In erster Linie geschieht dies in Form der privaten Altersvorsorge. Hier gibt es diverse Optionen, stark verbreitet ist das Modell der Riester-Rente. Die Riester-Rente bietet Vorteile im Hinblick auf die Versteuerung, da man auf diese Weise Steuerersparnisse realisieren kann. Weiterhin bekommt man als Riester-Sparer staatliche Zulagen. Diese gewährt der Staat vor dem Hintergrund, dass der zukünftige Rentner als Solcher dem Staat nicht auf der Tasche liegt. Somit subventioniert der Staat die Altersvorsorge, um den Anreiz und auch die Kapitalerhöhung zu fördern.

Allerdings gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Hierzu zählt die betriebliche Altersvorsorge. In diesem Fall trägt der Arbeitgeber zum Vermögensaufbau bei. Dies findet meist in größeren Unternehmen statt, immerhin handelt es sich um zusätzliche Lohnnebenkosten. Außerdem können Zusagen zur betrieblichen Altersvorsorge nicht im Nachhinein wieder gestrichen werden. In einigen Fällen besteht jedoch eine tarifliche Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge, jedoch gibt es hier nur Mindestleistungen, bei höheren Zahlungen verhält es sich wie bei Unternehmen, die keiner tarifrechtlichen Pflicht unterliegen, hier sind die Zahlungen dann freiwillig.

Vorsorgeleistungen zur Rente sind generell sichere Leistungen. Das Vermögen in Rentenverträgen wird nicht als Vermögen angerechnet, wenn es um die Beantragung von Arbeitslosengeld geht. Außerdem ist dieses Kapital auch nicht pfändbar. Pfändbar wird Rentengeld erst in der Phase der Auszahlung, jedoch selbstverständlich nur bis zur gesetzlichen Pfändungsgrenze.